Was versteht man unter Digital Out of Home (DOOH)?

Der DMI Blog sieht es als seine Aufgabe, das Verständnis für Digital Out of Home zu erhöhen. Deshalb starten wir eine neue Serie. Wir bitten Experten, die wichtigsten Begriffe der Branche zu erklären. 

Sagen Sie mal Herr Thäsler:
Was versteht man eigentlich unter DIGITAL OUT OF HOME?

Digital Out-of-Home (DOOH). Das sind digitale Werbeträger – Bildschirme, LED-Flächen und Projektionen – im Öffentlichen Raum, die, von Computern gesteuert und online vernetzt, Werbung und oft auch Content ausstrahlen. Sie sind einzeln oder in Netzen ansprechbar. Idealer Weise zeigen sie in Echtzeit Videospots oder animierte, meist plakative Motive.

An Zielgruppen-relevanten Touchpoints positioniert, sind sie entweder Reichweitenmedien (wie z.B. Ströer’s Public Video) und/oder richten sich an spezifische Rezipientengruppen (wie z.B. Arztpraxen-TV).

Digitale Außenwerbung verbreitet sich im Alltag rasant. Wie die DMI-Studie „Public and Private Screens“ 2016 belegt, kommen die gemessenen DOOH-Medien auf 467,7 Millionen Bruttokontakte pro Woche – eine Reichweite von 58,8 Prozent. Das heißt: Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren kommt innerhalb von sieben Tagen mindestens einmal mit einem DOOH-Werbeträger in Berührung. Damit ist das Medium werblich relevant.

DOOH wird derzeit zunehmend zu einem programmatisch ansteuerbaren Medium, da es eine dynamische Ausstrahlung Daten-getriebener Videos (fast) in Echtzeit ermöglicht.

Dr. Kai-Marcus Thäsler ist Managing Director der Posterscope Deutschland GmbH, Hamburg

About the Author:

Helmut van Rinsum
Helmut van Rinsum begleitet als Fachjournalist seit vielen Jahren die Medienbranche. Er arbeitet zudem als Kommunikationsberater und ist Teilhaber der Agentur brandiz.

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