Fotos von Maike Abel, Nestlé, Arne Kirchem, Unilever, Andrea Tauber-Koch, Commerzbank

Branche begrüßt die Gründung von IDOOH

Das DMI, Goldbach Germany und Ströer haben das Institute for Digital Out of Home (IDOOH)  gegründet. Die neue Gesellschaft soll Digital Out of Home als Medium im deutschen Werbemarkt weiter etablieren. Erstes Ziel von IDOOH ist die Schaffung einer einheitlichen Währung für den DOOH-Markt.

Wir wollten wissen, wie die Branche den Launch von IDOOH sieht und haben deshalb Media- und Marketingexperten gefragt:

Wie beurteilen Sie diesen Schritt? Wie wird er sich Ihrer Meinung nach auf die Entwicklung von DOOH auswirken?

Großartiges Signal für den Ausbau

„Die Gründung der IDOOH ist ein großartiges Signal für den Ausbau von Digital OOH im deutschen Markt. Wir glauben sehr an die flexiblen Buchungsmodelle, neuen Standorte und technischen Möglichkeiten. Bei aller Freude hoffe ich aber auch, dass die handelnden Personen weiterhin so tatkräftig an einer integrierten Media-Messung in Deutschland mitarbeiten und nicht ein neues Silo mit eigenen Standards geschaffen wird.“

Maike Abel, Head of Media, Content & Agency Operations Nestlé Deutschland AG (Foto oben, links)

 

Foto von Cornelia Lamberty, moccamedia

Wir brauchen dringend einheitliche Metriken

„Wir begrüßen die Gründung des Institute for Digital Out of Home Media, da dieser neue Verband eine ganze Branche zusammenführt. Dadurch kann die Weiterentwicklung des DOOH-Marktes deutlich an Tempo zulegen, vor allem im Bereich Programmatic Advertising. Hier bietet DOOH ein riesiges, für uns als Werbevermarkter sehr interessantes Potenzial. Für die Einplanung dieser digitalen Werbeträger im Mediamix benötigen wir dringend einheitliche Metriken, anhand derer wir Leistungen und Kosten besser beurteilen können. Standards zu etablieren und Reichweitenstudien zusammenzulegen sind daher für uns große Schritte in die richtige Richtung.“

Cornelia Lamberty, Geschäftsführerin moccamedia (Foto links)

 

IDOOH wird die Planung erleichtern

„Digital OOH hat für uns durch die höhere Flexibilität und bessere Zielgruppen- und Kontext-Aussteuerung eine stark gewachsene Bedeutung bekommen. Ein einheitlicher und mit anderen Medien kombinierbarer Messstandard ist aber nötig und hat bisher gefehlt. Dass mit der Gründung des IDOOH dies nun angegangen wird, kann ich daher nur begrüßen, es wird die Planung von DOOH innerhalb unserer Kampagnen weiter erleichtern. Wichtig ist, dass sich alle großen Vermarkter wirklich auf diese gemeinsame Währung verständigen und kein neues Silo entsteht. Idealerweise kommen wir irgendwann zu einer Messmethode, bei der wir übergreifend Kontakte auf allen Screens messen und aussteuern können.“

Arne Kirchem, Media Director DACH, Unilever (Foto oben, Mitte)

 

Foto von Dimitri Herber, BahlsenAbsolut notwendige Entwicklung

“Es ist ein sehr positives Zeichen für den Digital Out of Home Bereich. Die angestrebte Schaffung einer einheitlichen Währung wäre eine tolle und absolut notwendige Entwicklung, die DOOH einen großen Schritt nach vorne bringen würde. Ich bin mir sicher, dass vor allem Programmatik DOOH dadurch einen größeren Stellenwert innerhalb der Mediaplanung einnehmen kann.”

Dimitri Herber, Global Media & Digital Lead Bahlsen (Foto links)

 

Ein aufstrebendes Medium

„Gratulation an das Team der DMI und den angeschlossenen Marktpartnern! Mit IDOOH nimmt digital OOH das Zepter zur Entwicklung von Standards aktiv in die Hand und liefert uns Werbungtreibenden endlich Reichweiten für ein aufstrebendes und hochinteressantes Medium. Ein wichtiger Schritt für die Gattung mit dem, nach meiner Einschätzung, höchsten Wachstumspotenzial am Werbemarkt. Ich träume schon von einer agma OOH 2.0 mit einer konvergenten Reichweite aller existierenden Plakatstellen.“

Andrea Tauber-Koch, Media Management Commerzbank (Foto oben, rechts)